Musikbearbeitung mittels Instrumente und DAW Software

Die Einspielung der Titel erfolgt mit einem Yamaha Keyboard Tyros 4.

Mit diesem erstklassigem Musikinstrument lassen sich die Musikstücke während des Spielens auf der Tastatur mehrspurig sowohl als Audio-Datei wie auch als Midi-File aufnehmen und speichern.

 

Die Weiterbearbeitung der Audio- und Midi-Dateien, das Samplern, Mischen sowie das Mastering erfolgt in der sogenannten DAW-Software, wobei ich ausschliesslich in ‚Logic Pro X‘ arbeite, der besten Wahl für professionelle Musikbearbeitung am Apple Macintosh.

Arrangierfenster Logic Pro X

Arrangierfenster Logic Pro X mit 3 Midi-Spuren für Software-Instrumente (grün)

sowie 3 Audio-Spuren (blau) von den Aufnahmen via Tyros 4.

Als Software-Instrumente in den Midi Spuren kommen sehr häufig Instrumente der Sampler-Software ‚Kontakt‘ von ‚Native Instruments’ zum Einsatz. Für diese Software gibt es zahlreiche Plug-Ins und Bibliotheken für Blech-und Holz-Blasinstrumente, Tasteninstrumente, Saiteninstrumente, Streicher, ganze Orchester, ethnische Instrumente, Schlagzeuge aber auch Chöre und Solostimmen.

Sampler Software Native Instruments Kontakt

Kontakt von Native Instruments ist einer der besten Software-Sampler mit einer schier unermesslichen Vielzahl an Erweiterungsmöglichkeiten, einer leistungsstarken Sound-Maschine und vielen Zusatzeffekten.

Das Mastering, d.h. das Abmischen und den perfekten Mix als Abschluss des Arrangements, war früher eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit von Toningenieuren mit viel Fingerspitzengefühl. Heute übernehmen Software Channel Plug-In’s wie ‚Neutron von iZotope‘ einen großen Teil dieses Mix zum perfektem, kraftvollem und ausgewogenen Sound.

Neutron Software Plug von iZotope

Channel Plug Neutron von iZotope mit den Einstellmöglichkeiten im Equalizer, Compressor, Exciter, Transient Shaper.  Für den schnellen Mix und das Vorhören gibt es zahlreiche Voreinstellungen.

Zum Abschluss noch ein paar Informationen zum Thema Midi und Audio.

MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface. Es ist eine Art Computersprache, die mittlerweile fast jedes Keyboard beherrscht, aber auch moderne Gitarren, Akkordeons, Streich-und Blasinstrumente sind midi-fähig.

Was bedeutet dies nun in der Praxis: Wenn ich am Keyboard eine Melodie spiele und als Midi-File aufnehme, beinhaltet dieses File eine Fülle von Informationen für jede einzelne Spur. Neben der Notenhöhe, der Notenlänge werden Informationen zur Anschlagstärke, Modulation, Panorama, Lautstärke, Expression, Chorus und viele Parameter mehr gespeichert.

Zum Abspielen dieser Midi-Datei benötige ich eine Schnittstelle, Soundcard oder ein midi-fähiges Instrument, um diese Informationen wieder in Töne umwandeln zu können.

In einer Software, wie Logic Pro X, können alle diese Informationen einer Midi-Datei ausgelesen, verändert, neu aufgenommen und gespeichert werden.

Über das sogenannte Bouncen werden abschliessend alle Midi-Spuren zu einer Audio-Datei zusammengefasst und exportiert, so dass der Endanwender mittels einer MP3-Datei das Ergebnis mit jedem Player anhören kann.

Logic Pro Pianoroll Fenster

 

Darstellung einer

Midi-Spur im

Pianoroll-Fenster

(Logic Pro X) 

 

 

 

 

 

Man erkennt sehr deutlich die Tonhöhe der gespielten Note, die Notenlänge sowie anhand der dargestellten Farbe die Stärke mit der die Taste beim Spiel der einzelnen Note angeschlagen wurde.

Logic Pro Notations Fenster

 

Darstellung einer

Midi-Spur im

Notations-Fenster

(Logic Pro X) 

 

 

 

 

Diese Ansicht wird den meisten bekannt sein.

Auf den Notenlinien werden die Noten in Höhe, Länge und Bindung angezeigt und können verändert werden.

Logic Pro Schritteditor Fenster

 

Darstellung einer

Midi-Spur im

Schritteditor

(Logic Pro X) 

 

 

Im Schritteditor werden für jede Note dessen besondere Eigenschaft wie Modulation, Expression, Lautstärke, Pan (Panorama im Stereolautsprecher) und v.m. angezeigt und können dort auch geändert werden.

Logic Pro Audio Editor  Fenster

 

Darstellung einer

Audi-Spur im

Editor

(Logic Pro X) 

 

 

Für die Audio-Spur ist die

Bearbeitung einzelner Noten nicht mehr möglich.

 

In diesem Beispiel wurde die Audio-Spur mit einem Fade-In versehen, d.h. einem langsamem, gefühlvollem  „Lauter werden“.

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